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Anthroposophie

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02.12.16

Geschichte der Anthroposophie: 1976 | Epiphanie eines Mythos – Teil 1

Im Jahr 1976 begann das Terrorregime Pol Pots, dessen genozidaler Dystopie bis Ende 1978 fast ein Viertel der Bevölkerung Kambodschas (1,6 Millionen Menschen) zum Opfer fallen sollte. Im selben Jahr trat der größte bekannte...[mehr]


14.11.16

Geschichte der Anthroposophie: 1975 | Wachsende Anerkennung, zunehmende Bedrohung

Im folgenden Teil der Generalversammlung musste sich die Mitgliedschaft mit einem weiteren Antrag auseinandersetzen, der weniger wegen seines Inhaltes, als wegen der Argumentation von Interesse ist, die schließlich zu seiner...[mehr]


06.11.16

Geschichte der Anthroposophie: 1975 | Die Verabschiedung eines Souveräns

Im Jahr 1975 beschäftigte das Goetheanum rund 200 Mitarbeiter, von denen mehr als zwanzig zwischen 70 und 90 Jahre alt waren. Rund fünfzig dieser Mitarbeiter, also ein gutes Viertel, waren über 60. Dieses Viertel befand sich also...[mehr]


06.11.16

Geschichte der Anthroposophie: 1975 | »Ohne mehr Anthroposophie werden wir überhaupt nichts leisten können«

Im Jahr 1975 wurden zwei neue Mitglieder in den Vorstand der anthroposophischen Gesellschaft »kooptiert«. Eine Kooptation ist keine demokratische Wahl, sondern die Erweiterung oder Ergänzung eines Verantwortungsgremiums durch...[mehr]


02.10.16

Geschichte der Anthroposophie: 1975 | Rudolf Steiners eigentliche Aufgabe

Die Jahresversammlung der anthroposophischen Gesellschaft 1975 hatte zwei gewichtige Entscheidungen zu treffen, die ihre Entwicklung in den kommenden Jahrzehnten bestimmen sollten. Sie berief zwei neue Mitglieder in den Vorstand:...[mehr]


28.09.16

Anthroposophie im 20. Jahrhundert | 1975 | Ätherische Frühlingsfrische

1975 jährte sich der Todestag Rudolf Steiners zum fünfzigsten Mal, Anlass zurück und voraus zu blicken. Die anthroposophischen Periodika und Institutionen würdigten dieses Ereignis in vielfältiger Weise. An der Art der...[mehr]


14.09.16

Neuerscheinung: Muhyiddin Ibn Arabi – Diademe der Erleuchtung

Das Buch Fusūs al-hikam, die »Diademe der Erleuchtung«, gilt neben seinen »Mekkanischen Offenbarungen« als Ibn al-Arabīs (1165-1240) bedeutsamstes Werk. In der Sufitradition wird Ibn al-Arabī als Meister aller Meister bezeichnet...[mehr]


13.09.16

Geschichte der Anthroposophie: 1975 | Prophete rechts, Prophete links und Weltkind in der Mitten

Die Vereinten Nationen hatten 1975 unter der Devise »Gleichberechtigung, Entwicklung, Frieden« zum Jahr der Frau erklärt. Ausgerechnet in diesem Jahr scheiterte die Reform des Abtreibungsparagrafen 218 im deutschen...[mehr]


06.09.16

Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft – 1974 | Ganz reale Widersachermächte

Aufschlussreich sind die Berichte, die am Abend des 7. April 1974 aus verschiedenen Ländern und der medizinischen Sektion bei der Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft gegeben wurden. Sie bezeugen, dass die...[mehr]


06.09.16

Ibn al-Arabi: Ringsteine der Weisheit – IX – Joseph

Das Licht dieser strahlenden Weisheit durchdringt die Welt der Imagination, die gemäß den Kundigen der Vorsehung das Organ und Reich der Offenbarung ist. Āischa (Gottes Wohlgefallen sei mit ihr) sagte: »Die Offenbarung nahm mit...[mehr]


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Anthroposophie als Projekt

Leben in drei Welten

Anthroposophie – im Unterschied zu Philosophie und Theosophie –, ist an das Werk und Wirken Rudolf Steiners (1861-1925) gebunden. Er hat dem Begriff der Anthroposophie zwischen 1902 und 1925 einen unverwechselbaren Inhalt gegeben. Jeder, der sich heute mit Anthroposophie auseinandersetzt, sei dies in Abgrenzung oder Zustimmung, muss sich mit dem Werk Steiners auseinandersetzen. Dieses hat im 20. Jahrhundert eine breite Wirkungsgeschichte entfaltet, zu der auch eine breit gefächerte kritische Rezeption gehört.

Wenn Anthroposophie hier als Projekt bezeichnet wird, dann deswegen, weil sie nach Steiners Auffassung durch sein Lebenswerk nicht abgeschlossen wurde. Schon ihre Grundlegung und Entfaltung zwischen 1883 und 1925 ist durch permanenten Wandel und Perspektivenvielfalt gekennzeichnet. Der Facettenreichtum dieses Werkes lässt es kaum zu, von der Anthroposophie zu sprechen. Was Steiner in seinen »Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften« 1897 schrieb, gilt auch für seine Anthroposophie als »Philosophie über den Menschen«: »Es handelt sich nicht darum, dass alle Menschen das gleiche über die Dinge denken, sondern nur darum, dass sie, wenn sie über die Dinge denken, im Elemente der Wahrheit leben ... Man kann daher die Gedanken eines anderen nicht als solche betrachten, und sie annehmen oder ablehnen, sondern man soll sie als die Verkünder seiner Individualität ansehen ... Eine Philosophie kann niemals eine allgemeingültige Wahrheit überliefern, sondern sie schildert die inneren Erlebnisse des Philosophen, durch die er die äusseren Erscheinungen deutet.«

Die Anthroposophie, die in der zeitgenössischen Rezeption vielfach als abgeschlossene Offenbarung aufgefasst wurde, hat sich in der neueren Anthroposophieforschung als Projekt, als unabgeschlossener Entwurf erwiesen. Die spirituelle Bewegung, die heute an das Werk Rudolf Steiners anknüpft, betrachtet dieses als Ausgangspunkt für einen unabschließbaren Forschungsprozess, nicht als geschlossenes System von Lehren. In den 1990er Jahren hat diesbezüglich in der sogenannten anthroposophischen Bewegung eine grundlegende Wandlung stattgefunden. Die anthroposophische Bewegung, ein pluralistisches, kaum definitiv bestimmbares soziales Gebilde, sieht in der Mehrheit ihrer Vertreter die Notwendigkeit, Inhalt und Begriff der Anthroposophie neu zu bestimmen.

Eine solche Neubestimmung kann und muss jedoch vom Werk Steiners ausgehen. Zu was für Ergebnissen sie führt, wird das 21. Jahrhundert zeigen.

Die von Rudolf Steiner selbst herausgegebenen Schriften finden Sie unter »Grundlagen«.


Geschichte

Erstes Goetheanum

Beiträge zur Geschichte der von Rudolf Steiner begründeten Anthroposophie. Diese Abteilung schließt sowohl die Wirkungsgeschichte seines Werkes, als auch die Geschichte der von ihm angeregten esoterischen und exoterischen Praxen ein.

Zu den Beiträgen


Erweiterungen

Alchemie

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich das Projekt Anthroposophie permanent weiter entwickelt. Bedingt durch die geschichtlichen Wandlungen wurde es von Befürwortern wie Kritikern in immer neuem Licht gesehen und neu formuliert. Auch heute findet diese dauernde Neukonzeption von Anthroposophie statt. Eines der Gebiete, auf dem diese Veränderungen erarbeitet werden, ist die Esoterikforschung. Diese Forschung stellt einen der zukunftsoffenen Zweige der akademischen Welt dar.



anthroblog

anthroblog oder anthro’blog hat nichts mit Anthropologie zu tun. Im Anthroblog geht’s um Anthroposophie. Was ist der Unterschied zwischen Logie und Sophie? Es ist wie mit Theologie und Theosophie: die eine handelt von Begriffen, die andere von der Anschauung und Erfahrung des Göttlichen. Ebenso geht es im Anthroblog um die Anschauung und Erfahrung des Menschlichen …

Der anthroblog beteiligt sich nicht an Polemiken oder Parteibildungen. Er setzt sich mit Dingen auseinander, die wirklich wissenswert oder symptomatisch für den Geisteszustand unserer gegenwärtigen (westlichen) Gesellschaften sind.

zum anthroblog


trithemius verlag

trithemius verlag

Der trithemius verlag existierte von 1993 bis 2005 unter der Leitung von Lorenzo Ravagli in München. Er spielte eine maßgebliche Rolle bei der Etablierung einer wissenschaftlich-kritischen Selbstreflexion in der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung. Nachdem der von ihm angeregte Bewusstseinswandel im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts vom anthroposophischen Mainstream aufgegriffen worden war, stellte er seine Publikationstätigkeit ein.

Zur Backlist des trithemius verlags


Publikationen

Publikationen

Buchpublikationen des Webmasters

Rudolf Steiner - Biografische Miniaturen

Ende 1912 trennte sich die von Rudolf Steiner geleitete Deutsche Sektion von der Theosophischen Gesellschaft Annie Besants. Im Februar 1913, bei der ersten Generalversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in Berlin, hielt Steiner einen autobiografischen Vortrag, in dem er auf seine Kindheit zurückblickte. Darin teilte er einige intime Details mit, die sich sonst nirgends erwähnt finden.

Das Evangelium der Bewusstseins-Seele.

Vor hundertzwanzig Jahren schrieb Rudolf Steiner ein Buch, das eine Anleitung zum selbständigen Denken ist: »Die Philosophie der Freiheit«. Mit dieser Anleitung befasst sich die vorliegende Schrift, denn der Verfasser ist der Überzeugung, dass die Tiefen der »Philosophie der Freiheit« noch längst nicht ausgelotet sind.

Meditationsphilosophie. Untersuchungen zum Verhältnis von Philosophie und Anthroposophie.

Die Philosophie ist ein Weg zur Initiation, fern von New Age, Guruismus und bewusstseinsverdunkelnder Ekstatik. Insbesondere der bis in die Gegenwart lebendige Platonismus hat das Wissen von der initiatorischen Aufgabe der Philosophie seit ihrem Ursprung lebendig erhalten.
In seiner »Philosophie der Freiheit« hat Rudolf Steiner den Initiationsweg des philosophischen Denkens paradigmatisch für die Moderne dargestellt.

Gespaltenes Antlitz. Amerika auf der Suche nach seiner Identität.

Amerika - Land der unbegrenzten Widersprüche. Als Weltpolizei versucht die einzige noch verbliebene Supermacht, westliche Werte zu verteidigen, die sie selbst eklatant verletzt.

Anthroposophie und der Antisemitismusvorwurf. Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit.

Anthroposophie und der Rassismusvorwurf. Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit.

Aufstieg zum Mythos. Ein Weg zur Heilung der Seele in apokalyptischer Zeit.

Wir können nicht so weiterleben wie bisher. Diese Einsicht Peter Sloterdijks bildet auch die Grundlage für die Untersuchungen dieses Buches. Die apokalyptische Einsicht fordert uns dazu auf, unsere Gegenwart und Zukunft mit anderen Augen zu betrachten. Die Moderne hat sich bisher als Endprodukt der Evolution verstanden, das aus der Entmythologisierung hervorgegangen ist. Vom Mythos zum Logos, hieß die Devise.

Die geheime Botschaft der Joanne K. Rowling. Ein Schlüssel zu Harry Potter.

Was steckt hinter dem Erfolg von Harry Potter? Wie gelingt es Joanne K. Rowling, gleichermaßen Erwachsene wie Kinder zu faszinieren?

Unter Hammer und Hakenkreuz. Der völkisch-nationalsozialistische Kampf gegen die Anthroposophie.

Ravaglis Untersuchung zeigt die bedeutende Rolle, die die Anthroposophie im gesellschaftlichen Diskurs der wilhelminischen Ära und der Weimarer Republik spielte. Sie dokumentiert, in welcher Form sich die militant-konservativen und rechts-revolutionären Kreise dieser Gesellschaft von der Anthroposophie absetzten.

Zanders Erzählungen: Eine kritische Analyse des Werkes »Anthroposophie in Deutschland«.

Die vorliegende Arbeit stellt eine exemplarische Untersuchung der Zanderschen Hauptthesen dar. Diese Hauptthesen lauten: - der Begründer der Anthroposophie war ein opportunistischer Eklektiker, - seine geistige Biografie ist von Brüchen gekennzeichnet ist, die er verschleierte, - er schöpfte den Inhalt der Anthroposophie in seinen wesentlichen Teilen aus der damals zugänglichen theosophischen Literatur, - dieser Inhalt ist letztlich inexistent, - die wesentlichen Antriebe in Steiners Leben waren Macht- und Geltungstrieb.

Kontinuität und Wandel. Zur Geschichte der Anthroposophie im Werk Rudolf Steiners.

Kontinuität und Wandel ist die exemplarische Darstellung der Schritte Rudolf Steiners auf dem Weg von der Philosophie zur Anthroposophie. Zugleich können die Studien Lorenzo Ravaglis und Günther Röscherts als eine Antwort auf die immer wiederkehrende Frage Was ist Anthroposophie? gelesen werden.

Jahrbuch für anthroposophische Kritik 1993-2005.



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